Tage, die nicht wichtig sind ...
Und so vergehen zunächst die Tage, die nicht wichtig sind. Nicht
wichtig sind diese Tage, weil sie im Fluss ihrer eigenen Logik das
Handeln vorgeben. Sie geben das Handeln der Protagonisten dieser
Tage vor, ohne dass Jene die Freiheit und Qual-der-Wahl auf sich
nehmen müssen. Denn das Handeln der Protagonisten dieser Tage
ist durch Automatismen bestimmt. Automatismen, die durch den
jeweiligen Charakter des jeweiligen Protagonisten gekennzeichnet
sind und keine Entscheidungen abverlangen. Jeder Protagonist
segelt in einem eigenen Fluss jener Tage und jeder Protagonist lässt
sich mit der Strömung und dem Wind treiben und wartet heimlich,
ein Jeder für sich, auf eine Biegung des Flussbettes, Gegenwind, ein Unwetter oder einen Zusammenstoß von
Segelschiff und Segelschiff, um durch irgend einen Hinweis
entscheiden zu können, wohin die Reise gehen soll ...
(Aus: TickTackTakTik)

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