Tage, die nicht wichtig sind ...

 Und so vergehen zunächst die Tage, die nicht wichtig sind. Nicht wichtig sind diese Tage, weil sie im Fluss ihrer eigenen Logik das Handeln vorgeben. Sie geben das Handeln der Protagonisten dieser Tage vor, ohne dass Jene die Freiheit und Qual-der-Wahl auf sich nehmen müssen. Denn das Handeln der Protagonisten dieser Tage ist durch Automatismen bestimmt. Automatismen, die durch den jeweiligen Charakter des jeweiligen Protagonisten gekennzeichnet sind und keine Entscheidungen abverlangen. Jeder Protagonist segelt in einem eigenen Fluss jener Tage und jeder Protagonist lässt sich mit der Strömung und dem Wind treiben und wartet heimlich, ein Jeder für sich, auf eine Biegung des Flussbettes, Gegenwind, ein Unwetter oder einen Zusammenstoß von Segelschiff und Segelschiff, um durch irgend einen Hinweis entscheiden zu können, wohin die Reise gehen soll ...
(Aus: TickTackTakTik)


Richardstraße, Rixdorf-Berlin @paganinisberlin


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